21. Juli 2010
Mittlerweile befinde ich mich hier mitten in der Ski-Saison und hab jetzt auch das ein oder andere Skigebiet gesehen. Und ich muss sagen, es ist einfach nur genial hier, wenn auch nicht mit Europa vergleichbar. Selbst große Skigebiete haben nur 3 oder 4 Lifte und Sessellifte sind eher die Seltenheit. Dafür verlangen sie auch noch Preise wie in Europa. So sind bis zu 45 Euro für Tageskarten möglich. Zum Glück hab ich eine Saisonkarte
.
Das alles kommt aber dadurch zu stande, das es hier einfach nicht so
viele Leute Skifahren. Und das hat definitiv seine Vorteile. Es war noch nie so einfach jungfräuliche Hänge zu finden. Und die paar Lifte die es gibt können hervorragend als Ausgangspunkt für Skitouren verwendet werden. Und obwohl es so accessible ist man die meiste Zeit für sich. Einfach nur Genial !!

Im Bild Links sieht man im Hintergrund übrigens den Pazifik. Es sind weniger als 50 Km vom Skigebiet ans Meers. Surfen und Skifahren am gleichen Tag steht unbedingt noch auf meiner Todo Liste.
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20. Juni 2010
So langsam ist der Winter hier richtig angekommen. In den Bergen gibt es ordentlich Schnee (mehr als 1m) und auch das Wetter kann sich sehen lassen. Nur leider öffnen die meisten Skigebiete erst in zwei Wochen. Macht aber nichts, deshalb hat man ja Felle
. In fact, ich war die letzten vier Wochenenden beim Skifahren und dieses Wochenende hab ich zum ersten mal einen Lift benutzt.
Und ich muss sagen, Neuseeland ist prefekt für Skitouren. Es gibt extrem viel Gelände mit perfekter Neigung. Und da es hier einfach nicht so viele Leute gibt (und da die meisten Kiwis zu lazy für Backcounrty-Skiing sind) sind jeden Tag jungfräuliche Hänge garantiert. Und auch die Skigebiete hier sollen viel freundlicher sein, dazu aber mehr wenn ich wirklich mal im Skigebiet unterwegs war
.
Bilder sagen mehr als tausend Worte, deshalb gibt es ein paar neue Bilder in meinem Webalbum.
Link zu den Bildern
Tags: Backcountry, Mt Dobson
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26. Mai 2010
So, jetzt gibt es sendlich wieder ein paar Neuigkeiten. Bis vor einer Woche konnte ich hier einen goldenen Herbst genießen. Das heißt regelmäsig über 25 Grad und praktisch kein Regen. Eigentlich besser wie im Sommer. Und selbst die Tatsache, dass es ab 6 Uhr dunkel wird, spielt keine große Rolle. Man kann so gut wie alles
auch bei Nacht machen. Night-Climbing – Klettern mit Stirnlampen, Night-Biking – MTB mit speziellen Lampen, etc. Speziell für’s Mountain Biken hab ich mit eine super helle (900 Lumen, vergleichbar mit einer 50 Watt Glühbirne) LED Lampe gekauft. Einfach nur genial bei Nacht mit dem Bike auf die Downhill trails zu gehen
.
Aber hier in Neuseeland kann sich das Wetter innerhalb von Stunden komplett ändern. Und seit einer Woche ist es ziehmlich kalt und regnerisch. Zum Glück hat der Regen keinen Einfluss aufs surfen, man wird sowieso ziehmlich nass
.
Aber der Schnee bring auch etwas gutes, Schnee in den Bergen. Meine Skiier aus Frankreich sind angekommen und die Saisonkarte ist gekauft. Zu allem Überluss habe ich auch noch 6 Tageskarten gewonnen, wenn jemand Lust auf Skifahren in Neuseeland hat, einfach bei mir Melden
. Leider dauert es noch vier Wochen, bis die Skigebiete öffnen, aber vieleicht kann man vorher schon die ein oder andere Tour machen.
Tags: Ski, Winter
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13. April 2010
So, nun gibt es endlich wieder ein paar Neuigkeiten. Das es so lange gedauert hat liegt nicht daran, das es nicht zu erzählen gibt. Ganz im Gegenteil …
Über Ostern war ich ganz im Norden der Südinsel, in Takaka. Wohl eines der besten Sportklettergebiete in Neuseeland mit traumhaftem ambiente. Einfach nur perfekt. Hunderte Routen in bestem Kalkstein, Swiming Holes mit kirstall klarem Wasser, viele nette Leute und das alles nur 5 Minuten entfernt fom Campingplatz. Leider musste ich am Dienstag nach Ostern wieder arbeiten. Payes Ford ist definitiv ein Ort in Neuseeland, an dem man einige Monate
verbringen kann.
So lagsam geht aber der Sommer zu Ende. Nachdem die Uhr vor einer Woche umgestellt wurde, ist es am halb 7 schon dunkel. Es ist jetzt leider nicht mehr möglich, nach dem Arbeiten zum Klettern an den Fels zu gehen
.
Nachts gehen die Temperaturen herunter bis knapp über den Gefrierpunkt. Aber die Sonne hat hier eine ganz andere Kraft
verglichen mit Deutschland. Sobal die Sonne zum Vorschien kommt kann man im T-Shirt und Shirts herumlaufen. Das eingentliche Problem im Winter (hab ich mir sagen lassen) sind nicht die niedriegen Temperaturen, sondern die fehlende Isolierung und die schlechten Heizungen. Doppel-Verglasung und Zentral Heizung gibt es hier einfach nicht. Heizen kann man in der Regel nur einen Raum mit einer Wärmepunpe.
Nach einem Jahr Sommer freue ich mich aber schon richtig auf den Winter. Auch wenn es noch zwei Monate dauert, bis man Skifahren kann. Heute hab ich eine Saisonkarte bestellt, innerhalb der nächsten Woche bestell ich dann noch Skiier. Da Skiier hier in Neuseeland, wie auch das Kletter Equipment, extrem teuer sind, werde ich alles in Frankreich bestellen und hierher schicken lassen. Damit kann der Winter jetzt kommen
.
Ein paar Bilder gibt’s hier.
Tags: Kletten, Paynes Ford, Takaka
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18. März 2010
Es ist mal wider ziehmlich viel los hier in Neuseeland. Und diese Woche ist es nicht (nur) das Klettern, das meine ganze Zeit in Anspruch nimmt.
Meine Firma hat einen ziehmlich großen Deal an Land gezogen. Aber es wurden Sachen verkauft, die noch gar nicht existieren. Um dem Kunden dann rechtzeitig etwas präsentieren zu können, musste dann die ein oder andere Nachtschicht eingelegt werden. Und für die richtigen Informatiker gabs dann auch, wie sollte man es anders erwarten, Pizza und Coke zum Abendessen
. Kann man aber vom Arbeitgeber erwarten, wenn man bis 1 Uhr Nachts arbeitet.
Aber zum Glück war das (hoffentlich) eine Ausnahme und es bleibt bei den zwei Tagen Arbeiten rund um die Uhr. Auf dauer hält man das nicht aus.
Jezt zu etwas ganz anderem. Letztes Wochende war ich beim Deep Water Soling, zu deutsch Klettern ohne Sicherung über dem Meer. Ich wusste überhaupt nicht, das es hier in Neusseland möglich ist. Es gibt jedoch einige Spots direkt in Christchurch. Und ich muss sagen, es ist einfach nur Atemberaubend. Das Gefühl ohne Sicherung zu Klettern ist definitiv ein Nervenkitzel. Und auch allein schon ein 12 Meter Sprung ins kalte Meer ist fantastisch. Dazu gibt es nur eins zu sagen: SWEET AS. Nur der Wetsuit sieht auf den Bildern etwas uncool aus
. Aber ist bei 16 Grad Wassertemperatur ist so angenehmer.
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07. März 2010
Es ist immer noch Sommer
. Das Wetter ist im Moment prefekt. Fast jeden Tag 25 Grad und die letzen zwei Wochen hat es nur wenig geregnet. Paasend dazu hab ich mir endlich ein Surfboard gekauft. Ein 7ft 6’’ Mini Malibu, man kann es eigentlich schon fast als Longboard bezeichnen. Auch hab ich mir endlich eine Kamera gekaut. Es gibt in Zukunft hoffentlich wieder etwas mehr Bilder
.
Das neue Bord muss natürlich auch richtig eingeweiht werden, dazu war ich letztes Wochenende in Kaikura beim Surfen. Und ich muss sagen, es ist nicht so relaxt wie beim Skifahren, wo man einfach nur in den Lift steigen kann und Oben dann wieder aussteigt. Es ist ziehmlich anstrent raus zu paddeln und häufig wird man (zumindest ich als Anfänger) von den Wellen richtig durchgeschüttelt. Aber wenn man dann die ein oder andere Welle
catched wird man für die ganzen anstrengungen belohnt
. Auch wenn das im Moment noch nicht so häufig der fall ist (Ich bin nicht der der Surfer auf dem Foto).
Wir haben einen genial Platzt unter einem Baum zum Zelten gefunden. O like owesome, wie die Kiwis sagen.
Ansonsten gibt es immer viel zu tun. Besonders bei dem guten Wetter. Viel Klettern, Moutain-Biken, Beach Volley Ball spielen, … . Ist schwierig alles unter einen Hut zu bekommen. Auch das Arbeiten macht immer noch Spass und ich lerne viel Neues, verbraucht nur viel Freizeit
(ich werde mal etwas mehr über meinen Job schreiben, wenn ich Zeit habe).
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24. Februar 2010
So wie es im Moment aussieht, wird es doch noch richtig Sommer! Knapp 30 Grad und wurderbar warme Nächte.
Letztes Wochende stand dann mal wieder Klettern auf dem Programm. Dieses Mal mit dem NZAC ins Mt Somers gebiet. Wir waren in einem neun Sektor und konnten sogar einige Erstbegehungen machen. Doch leider sind Ersbegehungen nicht so aufregen, wie es sich anhört. Es ist mehr Gärtnerarbeit als Kletter
. Da die Bohrmaschiene aufgrund eines Kurzschlusses leider
abgefackelt ist (im wahrsten Sinne des Wortes) konnten wir nicht alle Ideen umsetzen.
Wir haben auch einige der bereits eingerichteten Routen wiederholt. Schones klettern an Felsen, die wahrscheinlich erst ein paar mal beklettert wurden. Waren einige extem schöne Seillängen dabei. Sweet As
.
Aber man kann hier in Christchurch nicht nur zum Klettern gehen, es gibt unbegrenzte Freizeitmöglichkeiten. Letze Woche habe ich es zum ersten Mal zum Mountain-Biken geschafft. Mit den Port Hills gibt es fantastische Trail direkt vor der Haustür. Aber auch das Meer und der Strand ist sehr nahe. Ist im Moment einfach nur genial zum Volleyball spielen. Jetzt muss ich mir nur noch ein Surfboard zulegen…
Tags: Mt Somer, Traditonal, Volleyball
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15. Februar 2010
Nachdem ich mir einen neuen Lapop gekauft habe, kann ich jezt wieder etwas schreiben
. Laptops sind hier in Neuseeland gar nicht so teuer (zumindest verglichen mit Climbing Gear, das hier ein vermögen kostet
). Für umgerechnet 300 Euro gab es ein 15,5” Laptop mit 2 GB RAM, 250 GB Festplatte und einem Dual Core Prozessor. Da kann ich mich nicht beklagen.
Letztes Wochenende war ich an der Westküste und bin einen Halbmarthon geloffen. Mit 1.59 war ich im Mittelfeld, aber für das, was ich trainiert habe, ist es ganz ok. Leider war das Wetter nich so gut, wie auf dem Bild. Es hat ganz ordentlich geregnet und gestürmt. War mal wieder ganz im Kiwi Style – mit nassen Schuhen
. Aber zum Glück hat sich das Wetter nach und nach verbessert. War trotzdem eine schöne Erfahrung.
Den Sonntag haben wir dann noch zum Klettern an der Westküste genutzt. Sehr schöner Fels (Gneiss), ist nur etwas ungewohnt direkt am Meer zu klettern. Und ist dann auch etwas abenteurlich, wenn man zuerst abseilen muss, um dann wieder hoch zu kletten. Aber mit einem Toprope konnte man den Fels auf jeden Fall super genießen.
Ansonsten bin ich immer noch viel beim Klettern. Port Hills (der Hausberg von Christchuch), Castle Hill (Bouldern, siehe Bild), etc.
Soviel in kürze, ich muss so langsam ins Bett, morgen ist wieder Arbeiten angesagt.
Tags: Castle-Hill, Halbmarathon, Kletten, Westcoast
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30. Januar 2010
Shit. Gestern wurde bei uns in der Wohnung eingebrochen. Mein Laptop, Kamera und Rucksack sind weg. Jetzt hatte ich endlich Internet und jetzt kann ich es nicht mehr nutzen. Zum Glueck wurde kein Kletterequipment gestohlen *g*. Soviel in kuerze, hab im Moment leider nicht so viel Zeit.
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19. Januar 2010
So, jetzt komm ich endlich mal wieder dazu, etwas zu schreiben. Da ich seit ein paar Tagen Internet in meiner WG habe, gibt es in nächster Zeit hoffentlich öfters was zu lesen
.
In letzer Zeit hab ich endlich zum Trampen geschafft. Hier in Neuseeland wird wandern als “trampen” bezeichnet. Alles in allem kann man nur sagen: Es ist einfach nur traumhaft in Neuseeland zu trampen.
Über Neujahr bin ich mit ein paar Arbeitskollegen nach Wanaka ins Matukituki Valley zum trampen gefahren. Da wir am 30.Dezember noch arbeiten mussten, sind wir erst am Mitternacht am Parkplatz angekommen. War aber ganz cool bei Vollmond zu laufen. Die Landschaft ist e
infach nur atemberaubend. Schöne Tracks, überall Hängebrücken und Wasserfälle. Auch die Hütten sind super. Anders als in den Alpen, gibt es keine Verpflegung auf den Hütten. Man muss alles selbst mitbringen. Dafür kann man in den Hütten problemlos kochen.
Das Wetter in Neuseeland hat jedoch seine Eigenheiten. Es gibt kein stabiles gutes Wetter, wie man es in Europa (zumindest manchmal
) findet. Auch dem Wetterbericht kann man, wenn überhaupt, ein oder zwei Tage trauen. Wir blieben dann auch nicht vom Regen verschont. Aber es war ein nettes Abenteuer die ganzen Flüsse zu durchqueren und wenn man sich mal daran gewöhnt hat ist es gar
nicht mehr so schlimm. Aber so schnell wie das Wetter schlecht werden kann, so schnell kann es auch wieder schön werden. Bei der Heimreise mussten wir warten, bis eine Furt mit unserem nicht 4WD Auto wieder passierbar war. Dabei kam innerhalb einer Stunde die Sonne zum Vorschein und wir konnten uns die Zeit mit Kartenspielen vertreiben.
Tags: Matukituki, Wanaka
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