Shit. Gestern wurde bei uns in der Wohnung eingebrochen. Mein Laptop, Kamera und Rucksack sind weg. Jetzt hatte ich endlich Internet und jetzt kann ich es nicht mehr nutzen. Zum Glueck wurde kein Kletterequipment gestohlen *g*. Soviel in kuerze, hab im Moment leider nicht so viel Zeit.
Burglered
30. Januar 2010Trampen
19. Januar 2010So, jetzt komm ich endlich mal wieder dazu, etwas zu schreiben. Da ich seit ein paar Tagen Internet in meiner WG habe, gibt es in nächster Zeit hoffentlich öfters was zu lesen
.
In letzer Zeit hab ich endlich zum Trampen geschafft. Hier in Neuseeland wird wandern als “trampen” bezeichnet. Alles in allem kann man nur sagen: Es ist einfach nur traumhaft in Neuseeland zu trampen.
Über Neujahr bin ich mit ein paar Arbeitskollegen nach Wanaka ins Matukituki Valley zum trampen gefahren. Da wir am 30.Dezember noch arbeiten mussten, sind wir erst am Mitternacht am Parkplatz angekommen. War aber ganz cool bei Vollmond zu laufen. Die Landschaft ist e
infach nur atemberaubend. Schöne Tracks, überall Hängebrücken und Wasserfälle. Auch die Hütten sind super. Anders als in den Alpen, gibt es keine Verpflegung auf den Hütten. Man muss alles selbst mitbringen. Dafür kann man in den Hütten problemlos kochen.
Das Wetter in Neuseeland hat jedoch seine Eigenheiten. Es gibt kein stabiles gutes Wetter, wie man es in Europa (zumindest manchmal
) findet. Auch dem Wetterbericht kann man, wenn überhaupt, ein oder zwei Tage trauen. Wir blieben dann auch nicht vom Regen verschont. Aber es war ein nettes Abenteuer die ganzen Flüsse zu durchqueren und wenn man sich mal daran gewöhnt hat ist es gar
nicht mehr so schlimm. Aber so schnell wie das Wetter schlecht werden kann, so schnell kann es auch wieder schön werden. Bei der Heimreise mussten wir warten, bis eine Furt mit unserem nicht 4WD Auto wieder passierbar war. Dabei kam innerhalb einer Stunde die Sonne zum Vorschein und wir konnten uns die Zeit mit Kartenspielen vertreiben.
Merry X-Mas
30. Dezember 2009
Ich wünsche allen, die den Blog lesen, Frohe Weihnachten. Für mich ist Weihnachten dieses Jahr jedoch etwas ungewohnt. Es ist einfach nicht das richtige Wetter, um so richtig in Weihnachtsstimmung zu kommen. Aber ich denke man sollte das Beste daraus machen und deshalb hab ich Weihnachten an
einer einsamen Bucht verbracht. Das Wetter war super, knapp 30 Grad und Sonnenschein
. Wir hatten sogar einen Christbaum, den wir mit meiner neuen roten Slackline geschmückt haben.
Leider war es kein richtiger Sandstrand, aber zumindest bei Ebbe gab es genug Sand für eine Frisbee Session. Zum Volleyball spielen haben wir uns sogar ein Netz gebaut. Passt vom Stiel sogar zum Wilson
Volleyball (aus dem Film Cast Away). Man kann halt nur zwei mal am Tag spielen
.
Was natürlich nicht fehlen darf, ist ein gemütliches Lagerfeuer, auf dem man das Weihnachtsessen grillen kann. Da wir beim Angeln leider nicht so erfolgreich wahren,
musste der gekaufte Lemonfish herhalten. Trotzdem sehr lecker. Aufgrund des festlichen Anlasses hab ich mir dann auch noch etwas besonderes zum trinken gegönnt, auch wenn Alkohol hier ganz schön teuer ist. Aber wer weiß, dann man das
nächste mal Cuba Libre in so einer Atmosphäre trinken kann.
Trotz allem vermisse ich doch den Schnee, Skifahren und die Stimmung aus Deutschland.
Ersten Arbeitstage
08. Dezember 2009Heute hatte ich meinen zweiten Arbeitstag bei Telogis. Ist wirklich eine coole Firma, obwohl einige Sachen sehr ungewohnt für mich sind. Zum Beispiel die Arbeitszeiten. Im Arbeitsvertrag steht, dass es eine flexible 40 Stunden Woche gibt. Es gibt jedoch keine Stempeluhr. Das heißt, man muss selber schauen, dass man seine Stunden zusammen bekommt. Es ist auch ganz nett, dass Getränke, Kekse und Obst zur freien Verfügung stehen. Montags gibt es sogar Mittagessen.
Auch die Kollegen sind ganz nett, wie ich es bis jetzt beurteilen kann. Insgesamt gibt es in der Fima 12 verschiedene Nationalitäten, bei ca. 40 Mitarbeitern ist das schon ne ganze Menge.
Am Anfang ist es ganz schön schwierig, sich in die neuen Aufgaben einzuarbeiten. Der Programmcode mit dem ich arbeite ist ziemlich komplex und ,wie es bei Software eigentlich immer ist, ist es schwierig sich in besehendem Code zurechtzufinden. Auch werden für die die Navigation und Kartenverarbeitung viele Techniken eingesetzt, die im Studium nicht behandelt wurden. Aber wird mit der Zeit schon irgendwie klappen. Immerhin hab ich heute schon die ersten paar Zeilen Programmcode geschrieben, die an Kunden ausgeliefert werden.
Auto, Job
03. Dezember 2009So wie es aussieht, hab ich nicht so richtig viel Glück mit meinen Autos
. Der Anlasser ist kaputt gegangen, konnte einfach nicht mehr starten. Aber zum Glück sind die Reparaturen hier relativ günstig. Der neuer (gebrauchter) Anlasser hat inklusive Einbau umgerechnet 90 € gekostet. Das wichtigste ist, dass das Auto wieder läuft.
Aber ich habe auch eine positive Nachricht mitzuteilen, ich habe einen Job. Nach dem dritten Interview in der gleichen Firma, dieses Mal mit dem Chef Technical Officer, hab ich die Zusage bekommen. Im Moment warte ich nur noch auf den Vertrag, der mir per Post zugeschickt wird. Wenn alles klappt, kann ich nächsten Montag anfangen zu arbeiten
. Aber das bedeutet auch nochmal eine ganze Menge Stress. Ich muss ne Wohnung suchen und ein Konto eröffnen. Aber wird schon irgend wie klappen.
Surfing NZ
25. November 2009Ich sitze hier gerade bei 25 Grad mit dem Laptop in der Sonne bei strahlend blauem Himmel. Aber leider ist es nicht immer so schön. Eigentlich ist es schon etwas ungewöhnlich, dass es ein paar Tage am Stück so gutes Wetter hat. Das Wetter kann hier innerhalb von einer halben Stunde von strahlend blauem Himmel zu orkanartigem Gewitter wechseln. Aber auch genau so schnell wieder schön werden. Aber so es es einfach mal wenn man so nahm am Meer und vor allem so nah an der Antarktis ist.
Vorgestern war ich zum ersten mal beim Surfen. Ich hab es mir zwar schon lange vorgenommen, aber jetzt hab ich es endlich geschafft, den Kurs zu machen. Und ich muss sagen, es ist ziemlich cool. Nach einer theoretischen Einweisung und ein paar Trockenübungen ging es dann auch gleich ins Wasser. Und ich muss sagen, mit dem großen Longboard und im Whitewater ist es gar nicht so schwierig. Das Brett hat so viel Auftrieb, dass man sehr einfach aufstehen
kann. Und es ist dann ein sehr cooles Gefühl, wenn man das erste mal richtig auf dem Brett steht. Aber nichts desto Trotz ist es extrem anstrengend. Die ganze Zeit im Meer zu sein und sich zu bewegen. Nach den zwei Stunden Kurs war ich dann doch wieder Froh im Trockenen zu sein. Dafür hat man auch die Tage danach noch etwas vom ersten mal Surfen – Muskelkater
.
So jetzt genieße ich aber das schöne Wetter noch ein bisschen und schalte den Laptop aus, heut geht’s mal wieder zum Klettern an den Fels.
Auto
23. November 2009
So, letzte Woche hab ich ein Auto gekauft. 242 000 Kilometer und 20 Jahre alt. Aber es ist erstaunlich, wie gut die alten Autos hier noch in Form sind. Es gibt einfach nicht so viel Rost in Deutschland. Ein paar Macken hat das Auto leider auch, es läuft manchmal etwas komisch an und hat im Moment kein Radio und die Fensterheber gehen nicht. Aber für umgerechnet gut 1100€ ist das ganz OK. Hauptsache es läuft
.
Natürlich musste ich das Auto gleich ausprobieren und wir sind am Wochenende zum Klettern etwas weiter Weg gefahren (zur Holmes Bay). Es ist einfach fantastisch, was für Landschaften man in kürzester Zeit erreichen kann. Auch die Straßen hier sind ziemlich cool. Viele kurvige schmale Straßen und praktisch kein Verkehr, wenn man es mit Deutschland vergleicht. Viele Straßen sind nicht geteert, also nur Schotterwege. Diese sind jedoch gut in Schuss und haben nicht so viele Hügel (verglichen mit manchen Kieswegen in Deutschland
).
Am Anfang hatte ich etwas Respekt vor dem Fahren auf der Linken Straßenseite, aber man gewöhnt sich eigentlich ziemlich schnell daran. Das größere Problem ist im Moment eher das zurechtfinden in der Stadt, da ich eigentlich nur die Buslinien kenne und die Ausschilderung ziemlich bescheiden ist. Aber ich denke, das gibt sich auch noch mit der Zeit.
Traditional Climbing
20. November 2009
Letztes Wochenende war ich zum ersten mal richtig traditionell Klettern. Dabei sind keine festen Sicherungspunkte in der Wand angebracht, sondern man muss alles selbst anbringen. Dazu werden Metallkeile (Rocks) und Klemmgeräte (Friends oder Camelots) in Rissen in der Wand untergebracht. Da man nie genau weiß, wo man etwas in der Wand platzieren kann und wie gut es hält, ist das Klettern mit etwas mehr Unsicherheit verbunden. Aber man gewöhnt sich daran. Auf jeden Fall ist man immer mit ganz schön viel Material unterwegs
.
Traditionelles Klettern ist in Neuseeland ziemlich weit verbreitet. Häufig gibt es gute Risse, die man gut absichern kann und die extrem schön zum Klettern sind. Macht also auf jeden Fall spaß.
Ein paar weitere Bilder findet ihr hier in meiner neu eingerichteten Gallery.
Christchurch
12. November 2009
So, nun schaffe ich es endlich mal, etwas über meine Reise zu schreiben. Allein schon der Flug nach Christchurch war schönen, Neuseeland sieht aus der Luft einfach Traumhaft aus. Wunderschöne Buchten, herrliche Berglandschaften und gezuckerte Gipfel.
Aber der Anfang hier ist ganz schön schwere. Der Jetlag ist recht heftig ausgefallen, da ich während des Flugs kaum schlafen konnte. Und auch an die Backpacker Mentalität muss man sich zuerst gewöhnen. Das erste Hostel, in dem ich war, war sehr unpersönlich und viele Leute bleiben dort nur für eine Nacht. Generell kommt man in den Hostels mit sehr vielen Europäern in Kontakt, vor allem Engländer und Deutsche. Im Moment woh
ne ich in einer Art WG 100m entfernt vom Strand.
Christchurch an sich ist eine schöne Stadt. Viele Gärten und Parks, schöne Einkaufspassagen (auch wenn ich nicht so gerne zum Shoppen gehe) und gute öffentliche Verkehrsmittel. Die Stadt ist sehr stark Englisch geprägt, es sind zum Beispiel viele Straßen nach englischen Orten benannt. Es fallen auch einige Dinge auf, die man aus Deutschland nicht so gewohnt ist. So gibt es extrem viele Wasserspender, öffentliche Toiletten und es gibt überall Bänke zum hinsetzen.
Auch die Berge hinter Christchurch sind sehr schön zum trampen, wie die Neuseeländer zum wandern sagen. Es gibt traumhafte, fast alpin anmutende Tracks, die sehr einfach von der Stadt aus zu erreichen sind. Hier sind vor allem die Aussicht und die ungewohnte Vegetation positiv zu erwähnen.
Letzte Woche habe ich jetzt ein paar Leute zum Klettern kennen gelernt, ein bunt gemischter Haufen aus allen Teilen der Welt. Es ist durchaus schön, wenn man mal wieder so richtig abhängen kann
. Die Felsen zum Kletten sind hier genial. Es ist weniger als eine halbe Stunde von der Stadtmitte entfernt und man muss nicht weit laufen (echtes Sportklettern eben *g*).
Hier in Neuseeland ist Traditional Climbing sehr weit verbreitet, dass heißt man muss viele Routen selbst absichern. Es gibt aber auch genug abgesicherte Routen. Nichts desto Trotz ist der Fels einfach nur super. Das Vulkangestein ist sehr griffig und wird (im Vergleich zu Kalkstein) nicht speckig. Aufgrund der guten Strukturierung des Fels sind die Routen jedoch meisten sehr steil (oder Überhängend) und man benötigt viel Kraft zum Klettern. Aber da hilft nur üben, üben bis die Finger bluten.
Man hat in Christchurch nicht nur Berge vor der Haustür, sondern auch das Meer. Es gibt Kilometerlange Sandstrände, im Moment sogar nur wenige hundert Meter von der Unterkunft entfernt. Zum Surfen bin ich leider noch nicht gekommen, folgt aber hoffentlich in den nächsten Tagen
Aber es gibt auch noch etwas anders zu tun, als zu Kletten und die Landschaft anzuschauen. Und ich muss sagen, einen Job zu finden ist ziemlich anstrengend und zeitraubend. Heute hatte ich mein erstes Bewerbungsgespräch. Ist eigentlich ganz gut gelaufen, aber ich muss nochmal kommen und nochmal ein Gespräch mit dem CEO durchführen, der im Moment in den USA unterwegs ist. Ich konnte (zumindest meiner Meinung nach) die meisten Aufgaben und Fragen ganz ordentlich beantworten. Ist eigentlich ne ziemlich coole Sache, wie ich zu dem Bewerbungsgespräch gekommen bin. Auf der Homepage der Firma gibt es ein Programmier-Rätsel, wenn man das löst, kann man sich bewerben (http://www.telogis.co.nz/quiz.php, wer es ausprobieren möchte). Und einen Tag später hab ich eine E-Mail mit der Einladung zum Interview bekommen.
Ansonsten hab ich es bei einer Zeitarbeitsfirma probiert. Es gibt dort einige Stellenangebote, es hängt jedoch von den Arbeitgebern ab, ob ich zum Interview kommen soll. Prinzipiell ist es jedoch nicht so einfach, da ich nur ein Work- and Holiday-Visum habe. Und die Arbeitgeber hier wohl eher Kiwis oder Personen mit dauerhafter Arbeitserlaubnis einstellen.
Aber ich Denke irgend etwas wird sich schon ergeben und solange werde ich einfach die Zeit hier genießen.
Los Angeles
22. Oktober 2009
So, jetzt ist der erste Flug überstanden und ich bin in Los Angeles angekommen. Das Wetter ist einfach genial, Tagsüber knapp 30 Grad, 20 Grad Wassertemperatur. Und auch Abends kann man problemlos in kurzer Hose und T-Shirt draußen hocken.
Bilder folgen in den nächsten Tagen
Hinweis: Wer per E-Mail über neue Einträge informiert werden will, kann sich einfach unter "EMail Registrieren" anmelden.